Visual Universitätsmedizin Mainz

Open Access Publikationsfonds

 

Beim Publizieren in Open Access-Zeitschriften kann es zu Kosten in Form von Article Processing Charges kommen (APCs). Diese Kosten sind in vielen Fällen von den AutorInnen zu tragen.


Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Universitätsmedizin fördern die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Open Access-Zeitschriften mit einem Publikationsfonds. Dieser Fonds wird für die Jahre 2018 und 2019 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit rund 40 %  zufinanziert.

 

Der Fonds 2019 für etablierte Wissenschaftler ist leider verausgabt. Es stehen noch Restmittel für Nachwuchswissenschaftler zur Verfügung.


Bitte beachten Sie auch das neue Formular seit Juni 2018 in unserem Downloadbereich sowie die angepassten Förderkriterien. Bitte berücksichtigen Sie ebenso, dass die Förderhöchstsumme bei 2.000 € brutto / 1.680,67 € netto liegt (Rechnungssumme). Viele Verlage wissen, dass die Förderung von Open Access-Artikel oft an eine Höchstgrenze gebunden ist. Sprechen Sie mit Ihrem Verlag, es kann sich lohnen. Das Antragsformular und die Rechnung über die APCs schicken Sie bitte an die  Abteilung Forschung.

 

Auf der Webseite der Universitätsbibliothek finden Sie Informationen zu den verschiedensten Sonderkonditionen.


Weiterhin möchten wir Sie gerne auf die Problematik des sogenannten Predatory Open Access hinweisen. Sogenannte Predatory-Journals sind pseudowissenschaftliche Zeitschriften, die die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen gegen Gebühr anbieten, aber keinen Qualitätssicherungsprozess, z. B. in Form eines Peer-Review Verfahrens, bieten. Eine Veröffentlichung in einem Predatory-Journal oder die Mitgliedschaft im Editorial Board eines solchen Journals kann negative Auswirkungen auf Ihre wissenschaftliche Karriere haben. Die Universitätsbibliothek Mainz hat hierzu das hilfreiche Handout Predatory Publishing Access erstellt, welches Sie ebenso in unserem Downloadbereich finden.

FAQ

  • Was wird gefördert?

    Es können Publikationen gefördert werden, die in reinen Open Access-Zeitschriften erscheinen und den Höchstbetrag von 2.000 € inkl. Umsatzsteuer bzw. 1.680,67 € netto bei Rechnungen aus dem Ausland nicht überschreiten (Rechnungsbetrag). Eine anteilige Förderung ist leider nicht möglich. Viele Verlage wissen jedoch, dass die Förderung von Open Access-Artikel oft an eine Höchstgrenze gebunden ist. Sprechen Sie vor Rechnungsstellung mit Ihrem Verlag, es kann sich lohnen.


  • Wer kann einen Antrag zur Förderung aus dem Open Access-Fonds stellen?
    Alle Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz, sofern sie als Submitting oder Corresponding Author  für die Bezahlung der Rechnung zuständig sind.


  • Wie erfolgt die Kostenerstattung der APCs?
    Nach erfolgreicher Veröffentlichung reichen Sie einen Antrag auf Erstattung aus dem Publikationsfonds bei uns ein. Bei positiver Prüfung Ihres Antrags und sofern noch ausreichend Fördermittel vorhanden sind, wird der Rechnungsbetrag der von Ihnen angegebenen Kostenstelle gutgeschrieben.


  • Wie kann ich es vermeiden, bei ausländischen Rechnungen doppelt Umsatzsteuer zu zahlen?
    Hat der Verlag seinen Sitz im Ausland, wird er Ihnen im Normalfall die dort anzurechnende Umsatzsteuer berechnen. Um dies zu vermeiden, geben Sie beim Verlag bitte die VAT-Nummer der Universitätsmedizin an. Diese lautet DE 149065652. So vermeiden Sie es neben der fälligen Umsatzsteuer in Deutschland zusätzlich die Umsatzsteuer des im Ausland ansässigen Verlags zu zahlen.


  • Wo erhalte ich Antwort zu weiteren Fragen Open Access betreffend?
    Für Fragen rund um die Erstattung aus dem Open Access-Publikationsfonds steht Ihnen Frau Janina Preuß (Tel. 17-9587) aus der Abteilung Forschung gerne zur Verfügung.


  • Förderung für Open Access-Publikationen aus BMBF-geförderten Projekten:
    Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind mit bis zu 2.400 € (auch anteilig).

Ansprechpartner

 

Frau Janina Preuß
Forschungsreferentin
Tel.: 06131 17-9587

 Forschung.UM@uni-mainz.de