GK 1043: Immuntherapie

Die Entwicklung antigenspezifischer Immuntherapien ist für die Prävention und Behandlung infektiologischer, allergologischer und onkologischer Erkrankungen von zentralem Interesse. Im Graduiertenkolleg "Immuntherapie" sollen Nachwuchswissenschaftler/innen die immunologischen, biochemischen und molekularbiologischen Grundlagen von Vakzinationsstrategien und Immuntherapien erforschen und zu deren Umsetzung in der klinischen Anwendung beitragen.

Das Graduiertenkolleg weist durch seine Thematik und seine Ausrichtung im Bereich "Klinische Immunologie" eine enge Assoziation zu den an der Medizinischen Fakultät Mainz etablierten immunologisch und infektiologisch orientierten Sonderforschungsbereichen (SFB 432, SFB 490, SFB 548) auf. Am Graduiertenkolleg beteiligt sind Arbeitsgruppen der klinischen Institute (I. Medizinische Klinik und Poliklinik, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hautklinik und Poliklinik sowie Klinik und Poliklinik für Neurologie), klinisch-theoretische Institute (Immunologie, Virologie) und der Fachbereich Biologie (Institut für Zoologie, Institut für Molekulare Biophysik). Um an der Schnittstelle zwischen Klinik und Grundlagenforschung effektiv und auf hohem wissenschaftlichen Niveau arbeiten zu können, richtet sich das Graduiertenkolleg neben Biologen auch an Mediziner mit abgeschlossener experimenteller Doktorarbeit. Hierzu wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen den Fachbereichen Biologie und Medizin ein interfakultäres Ausbildungsprogramm etabliert, in dem Mediziner mit abgeschlossener Doktorarbeit beziehungsweise Biologen mit abgeschlossenem Studium (Diplom oder MS) langfristig an die Arbeit in der klinischen Forschung herangeführt werden sollen. Hierbei wird angestrebt, exzellente Nachwuchswissenschaftler/innen für eine befristete Phase auszubilden und sie im Rahmen des Fakultäts-Schwerpunktes "Immunologie" an die Klinische Immunologie und die Arbeit der Sonderforschungsbereiche heranzuführen. Im Rahmen des Graduiertenkollegs stehen Stellen für fünfzehn Stipendiaten und fünf Kollegiaten zur Verfügung. Außerdem besteht für eine begrenzte Anzahl von Doktoranden die Möglichkeit der Assoziierung mit dem Kolleg.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.