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Statistische Auswertung mit SPSS für Doktoranden (IMBEI)

Fragestellung einer Studie, Prinzipien der Datenerfassung und Eingabe, Statistische Auswertung mit SPSS, Was braucht der biometrische Berater an Informationen

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Doktorandenkurs Gestaltung der Doktorarbeit (IMBEI)

Schreibtechnik, Formalia der elektronischen Textverarbeitung, Gliederungsaufbau von medizinischen Dissertationen, Quellenangaben und Zitate, Übungen

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Die Dissertationsschrift

Die Anforderungen an die Dissertationsschrift werden in  der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beschrieben:

 

§9 Abs. 1 der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Die Dissertationsschrift muss eine wissenschaftliche Leistung darstellen und zur Bereicherung des medizinischen Wissens oder Urteilsvermögens beitragen; hierzu gehört auch die Bearbeitung didaktischer Probleme aus dem Bereich der Medizin.

In der Dissertationsschrift soll die Bewerberin oder der Bewerber den Nachweis erbringen, dass sie oder er in der Lage ist, wissenschaftliche Probleme durch Beobachtung, Experiment oder Literaturstudium zu erkennen und zu bearbeiten. 

 

Die Dissertationsschrift soll entsprechend dem Thema zu den wichtigsten Ansichten des Schrifttums kritisch Stellung nehmen. Dissertationsschriften, die lediglich eine referierende Zusammenstellung bereits im Schrifttum geäußerter Ansichten ohne eigene Wertung und Kritik darstellen, erfüllen die Anforderungen nicht.

 

Die Betreuerinnen und Betreuer sollen darauf hinwirken, dass die Dissertationsschrift ganz oder in wesentlichen Auszügen in überregionalen wissenschaftlichen Zeitschriften (Peer Review) publiziert wird. Bereits publizierte Arbeiten oder Manuskripte sind mit der Dissertationsschrift vorzulegen.

 

Wird ein Forschungsprojekt von mehreren Doktorandinnen und Doktoranden gemeinsam bearbeitet, so muss jede oder jeder die Darstellung ihres oder seines persönlichen Anteils am Forschungsprojekt und seiner Bedeutung für die Wissenschaft als Dissertation einreichen. Der eigene Anteil an der Bearbeitung des Forschungsthemas muss eindeutig abgrenzbar und klar herausgestellt sein.

 

Gemeinschaftlich angefertigte Dissertationen sind nicht zulässig.

 

§9 Abs. 3 der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Eine Abhandlung, die in einem Verfahren zur Erlangung des Doktorgrades bereits von einer Hochschule zurückgewiesen worden ist, ist als Dissertationsschrift ausgeschlossen.

 

 

§4 Abs. 1 d der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Wenn die Dissertation in englischer Sprache verfasst werden soll, müssen zusätzlich ausreichende Englischkenntnisse nachgewiesen werden, sofern die Bewerberin oder der Bewerber weder die Hochschulzugangsberechtigung an einer englischsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem englischsprachigen Studiengang erworben hat. Der Nachweis englischer Sprachkenntnisse wird durch die Bescheinigung eines mindestens mit einer Punktzahl 60 bestandenen Test of English as a foreign Language (TOEFL iBT-Test) belegt.

 

 

 

Laut § 9 Abs. 5 der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 23. Oktober 2017, ist es möglich dass als Dissertation auch eine bereits veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit angenommen werden kann, welche in ihrer Gesamtheit den Anforderungen an eine Dissertationsschrift gemäß § 9 Absatz 1 oder 2 entspricht. 

 

Welche weiteren Anforderungen gibt es um Publikationsbasiert zu promovieren?

 

  • Die Publikationen müssen in der Regel nach dem Hochschulabschluss gemäß § 4 Abs. 1 Buchstabe. a oder nach dem Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4 Abs. 2 oder § 4 Abs. 3 erstellt worden sein.
  • Da die Dissertation auf einer einzigen Publikation beruht, muss die Doktorandin alleiniger Erstautorin oder der Doktorand alleiniger Erstautor sein.
  • Bei der Publikation muss es sich um eine von der Doktorandin oder dem Doktoranden selbst erarbeitete, bereits publizierte (Alleinautorenschaft), wissenschaftlich hochwertige Originalpublikation handeln.
  • Die Publikation muss zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in Hinblick auf den aktuellen Stand der Forschung wesentliche Ergebnisse eigener Forschungsarbeit der Doktorandin oder des Doktoranden darstellen.
  • Die Publikation muss in einer überregionalen führenden wissenschaftlichen Zeitschrift mit Gutachtersystem veröffentlicht worden sein.
  • Die Publikation soll in einer medizinischen Betriebseinheit oder in einer wissenschaftlichen Einrichtung der Universitätsmedizin Mainz beziehungsweise einer kooptierten Forschungseinrichtung oder einem angehörenden Akademischen Lehrkrankenhaus erstellt worden sein.
  • Eine gemeinsame deutschsprachige Zusammenfassung ist Ihnen voranzustellen, welche den Inhalt der Publikation beziehungsweise im Fall mehrerer Publikationen den thematischen Zusammenhang dieser Publikationen, besonders verdeutlicht.
  • Abschließende Diskussion zum Dissertationsprojekt sowie ein Literarturverzeichnis sind anschließend beizufügen.

Die Erfüllung der formalen und materiellen Bedingungen des §9 Abs. 5   Sätze 5 bis 14 wird durch den Ausschuss für wissenschaftliche Nachwuchsförderung geprüft. 

Laut § 9 Abs. 5 der Promotionsordnung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 23. Oktober 2017, ist es möglich kumulativ zu promovieren. Die Dissertation muss in ihrer Gesamtheit den Anforderungen an eine Dissertationsschrift gemäß § 9 Absatz 1 oder 2 entsprechen.

 

Welche weitere Anforderungen gibt es um kumulativ zu promovieren? 

 

  • Die Publikationen müssen in der Regel nach dem Hochschulabschluss gemäß § 4 Abs. 1 Buchstabe. a oder nach dem Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 4 Abs. 2 oder § 4 Abs. 3 erstellt worden sein.
  • Mindestens zwei selbst erarbeitete, als gleichwertig erachtete, im thematischen Zusammenhang stehende, Originalpublikationen (kumulative Dissertation).
  • Die Publikationen müssen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in Hinblick auf den aktuellen Stand der Forschung wesentliche Ergebnisse eigener Forschungsarbeit der Doktorandin oder des Doktoranden darstellen.
  • Die Publikationen müssen in überregionalen führenden wissenschaftlichen Zeitschriften mit Gutachtersystem veröffentlicht worden sein.
  • Die Publikationen sollen in einer medizinischen Betriebseinheit oder in einer wissenschaftlichen Einrichtung der Universitätsmedizin Mainz beziehungsweise einer kooptierten Forschungseinrichtung oder einem angehörenden Akademischen Lehrkrankenhaus erstellt worden sein.
  • Eine gemeinsame deutschsprachige Zusammenfassung ist Ihnen voranzustellen, welche den Inhalt der Publikation beziehungsweise im Fall mehrerer Publikationen den thematischen Zusammenhang dieser Publikationen, besonders verdeutlicht.


  • Abschließende Diskussion zum Dissertationsprojekt sowie ein Literarturverzeichnis sind anschließend beizufügen.


  • Die Doktorandin oder der Doktorand müssen bei mindesten einer dieser Originalpublikationen als Erstautorin oder Erstautor zeichnen.


  • Die in der kumulativen Dissertationsschrift verwendeten Publikationen dürfen nicht in einem weiteren Promotions- beziehungsweise Habilitationsverfahren oder zur Erlangung sonstiger akademischer Grade als Teil der schriftlichen Leistung verwendet werden oder verwendet worden sein.


  • Der Arbeitsanteil aller beteiligten Autorinnen oder Autoren muss in Bezug auf Inhalt und Umfang ausführlich schriftlich dargelegt werden. Diese Darlegung muss von allen beteiligten Koautorinnen oder Koautoren separat durch Unterschrift bestätigt werden.

    Zudem muss die Darlegung die Erklärung enthalten, dass sich jede Koautorin oder jeder Koautor der Regelung des §9 Abs. 5 Satz 10 der aktuell geltenden PromO bewusst und mit dessen Wirkung einverstanden ist, was ebenfalls jeweils durch Unterschrift bestätigt wird.


  • Der Eigenanteil der Doktorandin oder des Doktoranden an Durchführung und Niederschrift der Publikationen ist durch die Doktorandin oder den Doktoranden schriftlich darzulegen und diese Erklärung ist durch die federführende Autorin oder den federführenden Autor der Publikationen (Betreuerin oder Betreuer) zu bestätigen, so dass eine Beurteilung der individuellen Leistung der Doktorandin oder des Doktoranden zweifelsfrei möglich ist.

Die Erfüllung der formalen und materiellen Bedingungen des §9 Abs. 5   Sätze 5 bis 14 wird durch den Ausschuss für wissenschaftliche Nachwuchsförderung geprüft. 

Die Dissertationsschrift soll folgende Abschnitte aufweisen. Dabei ist die wissenschaftlich übliche Reihenfolge der Gliederung einzuhalten:

 

1. Titelblatt (Pdf , 10,2 KB)

 

Das im Anhang vorgegebene Muster vom Titelblatt ist exakt in der Dissertationsschrift zu übernehmen. Bei einer Dissertationsschrift in englischer Sprache ist der Titel in deutscher und englischer Sprache anzugeben.

 

2. Terminblatt (Pdf , 11,9 KB)

 

Das im Anhang vorgegebene Muster vom Terminblatt ist exakt in der Dissertationsschrift zu übernehmen.

 

3. Widmung (optional)

 

Falls eine Widmung gewünscht ist, ist dieser Stelle auf einer dritten, separaten Seite einzufügen.

 

4. Inhaltsverzeichnis

 

Keine Vorgaben bezüglich der Gestaltung

 

5. Abkürzungsverzeichnis (optional)

 

Welche Abkürzungen ins Abkürzungsverzeichnis aufgenommen werden, entscheidet die Doktorandin bzw. der Doktorand nach eigenem Ermessen gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Betreuer. Das Abkürzungsverzeichnis ist im Inhaltsverzeichnis mit Seitenangabe aufzuführen.

 

6. Tabellen- und/oder Bildverzeichnisse

 

Sofern in der Dissertationsschrift auch Tabellen oder Bilder enthalten sind, wird hier ein Tabellen- und/oder Bildverzeichnis eingefügt. Das Tabellen- und/oder Bildverzeichnis ist im Inhaltsverzeichnis mit Seitenangabe aufzuführen.

 

7. Einleitung / Ziel der Dissertation

 

Das Einleitungskapitel soll auf anschauliche und verständliche Weise in das Thema der Arbeit einführen. Für den Fall, dass neue experimentelle Verfahren eingesetzt werden, sollen auch deren Grundlagen geschildert werden. Die Beschreibung des aktuellen Stands der wissenschaftlichen Forschung zu Beginn der Untersuchungen ist unerlässlich.

 

Anschließend wird das Ziel der Arbeit dargestellt. Problemstellung(en) und vorgesehene Lösungsansätze werden aus der Einleitung abgeleitet.

 

8. Literaturdiskussion

 

In diesem Kapitel werden Literaturquellen zum Thema der Arbeit zusammengefasst dargestellt. Dabei soll nicht nur auf die Herleitung oder Geschichte des Problems eingegangen, sondern auch der aktuelle Stand der Forschung auf diesem Gebiet wissenschaftlich präsentiert werden.

 

9. Material und Methoden

 

Das Kapitel Materialien listet die im experimentellen Teil eingesetzten Chemikalien, Materialien und Gerätschaften auf (Anorganika, Organika, Enzyme, Immunchemikalien, Radiobiochemika, Zellstämme und Zelllinien, Mikroorganismen, Nährmedien, Einmalmaterialien, Folien, Filme, Membranen, Filter, Schüttler, Zentrifugen, Rotoren, Inkubatoren usw.), welche zur Erzielung der dokumentierten Ergebnisse genutzt wurden. Dazu sollte der jeweilige Hersteller (bei unbekannten Firmen mit Ortsangabe) genannt werden. Enzyme o. Ä. werden in der Regel zunächst mit dem Trivialnamen identifiziert, müssen jedoch grundsätzlich auch mit dem systematischen Namen und der EC-Nummer ausgewiesen sein.

 

Der Abschnitt Methoden soll die im experimentellen Teil der Arbeit eingesetzten Verfahren nachvollziehbar schildern. Für bereits lange eingeführte Verfahren reicht in der Regel die Angabe der Literaturstelle, in welcher das Verfahren ursprünglich ausführlich geschildert wurde. Für zwischenzeitlich modifizierte Verfahren wird auch die Nennung einer zweiten, die Modifikation beschreibenden Literaturstelle erforderlich. Existieren in einem Labor exakte Vorschriften (SOPs, Arbeitsanweisungen …) mit charakteristischen Abweichungen von eingeführten Methoden, so müssen diese Änderungen einer Methode jeweils exakt wiedergegeben werden. Grundsätzlich sind SI-Einheiten zu verwenden.

 

Eine ausführliche Aufstellung aller Einheiten findet sich beispielsweise auf der Website der Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America.

 

Methodische Hilfe und Beratung sollte in der Planungsphase, also vor der Durchführung der Untersuchungen, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) und für klinische Studien zusätzlich beim IZKS / KKS eingeholt werden.

 

10. Ergebnisse

 

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen (experimentellen) Untersuchungen sollen kurz und prägnant dargestellt und mit Hilfe von Tabellen, Histogrammen, Grafiken und Bildern erläutert werden. Die wichtigsten Aussagen der Darstellungen werden im Text zusammenfassend dargestellt.

 

Es wird dringend empfohlen, die statistische Datenanalyse (deskriptive Statistik, Datenauswertung mittels statistischen Programms [z.B. SPSS, SAS o.ä.] usw.) durch das IMBEI zu verifizieren.

 

11. Diskussion

 

Den Hauptteil des selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeitens stellt die Diskussion dar. Dabei sollen die eigenen neuen wissenschaftlichen Ergebnisse den bereits in der Literatur beschriebenen gegenübergestellt und mit diesen kritisch verglichen werden. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sind deutlich herauszustellen.

 

12. Zusammenfassung

 

Die Zusammenfassung orientiert sich an der vorangegangenen Diskussion und beschreibt die wichtigsten Befunde der (experimentellen) Untersuchungen. Die neu gewonnen Erkenntnisse werden kurz zusammenfassend dargestellt und mit dem derzeitigen Wissensstand erläuternd verglichen. Der Umfang sollte höchstens ein bis zwei Seiten betragen.

 

Dissertationsschriften in englischer Sprache müssen zusätzlich um eine deutsche Zusammenfassung ergänzt werden. Der Titel ist in deutscher und englischer Sprache anzugeben.

 

13. Anhang

 

Das Anfügen eines Anhanges ist für die Arbeit nicht zwingend erforderlich. Es empfiehlt sich aber bei großen Datenmengen, diese nicht alle im Ergebnisteil zu dokumentieren, sondern dort nur eine zusammenfassende Darstellung zu wählen und zur wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit diese im Anhang aufzuführen.

 

14. Danksagung

 

Die Danksagung ist freiwillig, aber in wissenschaftlichen Schriften üblich. Hier gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Eine Seite (vor dem Lebenslauf auf der letzen Seite) wird üblicherweise nicht überschritten.

 

15. Tabellarischer Lebenslauf

 

Der tabellarische Lebenslauf am Ende der Dissertationsschrift ist durch die Promotionsordnung verbindlich vorgegeben. Der Lebenslauf muss auf aktuellem Stand sein.

 

Er umfasst wichtige persönliche Daten (Name, Vorname, ggf. Geburtsname, Geburtstag und -ort, evtl. Land, Familienstand, Kinder) und alle Stationen der Schul- und Hochschulausbildung sowie der darauf folgenden Tätigkeiten. Die Angaben sollen nachvollziehbar und lückenlos dargestellt werden.

 

                                         -den Lebenslauf nicht unterschreiben-

 

 

 

Bei der Abfassung des Literaturverzeichnisses ist unbedingt darauf zu achten, dass einerseits alle im Text genannten Zitate im Literaturverzeichnis und andererseits alle im Literaturverzeichnis aufgeführten Zitate auch im Text erscheinen.

 

Bitte sprechen Sie mit Ihrer habilitierten Betreuerin / Ihrem habilitierten Betreuer den Zitationsstil ab:

 

  • entweder Autor-Datum-Stil (sog. HARVARD-Konvention)
  • oder Nummernstil (sog. VANCOUVER-Style)

 

Ausführliche Beispiele und Literaturhinweise können Sie über den folgenden Link aufrufen.

Sollen Ergebnisse aus einer Dissertationsschrift vor Beendigung des Promotionsvorhabens publiziert werden, ist dies dem Ausschuss für wissenschaftliche Nachwuchsförderung von der Doktorandin oder dem Doktoranden und der Betreuerin oder dem Betreuer schriftlich unter Bekanntgabe des Themas der Dissertation anzuzeigen. Die Tatsache, dass es sich um Ergebnisse aus Ihrer Dissertation handelt, ist in der vorgesehenen Publikation (als Fußnote) kenntlich zu machen und Ihr Name muss in der Publikation als Autor genannt werden.

 

Mustervorlage der Anzeige zur Vorveröffentlichung (neue PromoO) (Pdf , 23,7 KB)

 

 

  • Die Dissertationsarbeit soll im A4-Format angefertigt werden und möglichst einseitig beschrieben sein (bei umfangreicheren Arbeiten auch doppelseitig). Dabei soll der Text mit Schriftgröße 12 Punkt (Arial) oder einer vergleichbaren Schriftart/Schriftgröße geschrieben werden.
  • Um eine bessere Lesbarkeit der Arbeit zu gewährleisten, ist ein 1,5-zeiliger Abstand einzuhalten.
  • Die Anmerkungen in den Fußnoten stehen in Schriftgröße 10 Punkt und einfachem Zeilenabstand.
  • Der linke Rand sollte wegen der späteren Bindung 3 cm breit und der rechte Rand, wie auch die oberen und unteren Ränder, sollten jeweils 2 cm breit sein.
  • Die schriftliche Ausarbeitung sollte ca. 50 -100 Seiten umfassen. Hierbei werden das Inhalts-, Abkürzungs- und Literaturverzeichnis und der Anhang nicht mitgezählt.

Einreichen der Dissertation

Nach Fertigstellung der Dissertation legt der/die Doktorand/in die Arbeit dem/der Betreuer(in) zur Durchsicht und Korrektur vor. Steht die endgültige Fassung fest, gibt der/die Betreuer(in) hierüber schriftlich sein Einverständnis.

 

Mustervorlage Einverständnis (Pdf , 48,4 KB)

 

 

 

Der Doktorand/die Doktorandin reicht schließlich die Dissertation mit den nachfolgenden Unterlagen beim Ressort Forschung und Lehre ein. Hierfür sind zwei fest gebundene Exemplare der Dissertationsschrift (keine Spiralbindung, Klemm-Mappen oder Schnellhefter) im Format DIN A4 erforderlich.

 

Die Arbeit kann erst zur Begutachtung versendet werden, wenn die folgenden Unterlagen vollständig vorliegen:

 

  • Eine Bescheinigung des/der habilitierten Betreuers/(in), dass er/sie mit der eingereichten Fassung einverstanden ist.
  • Ein formloser Antrag (Pdf , 117,6 KB) (mit Anschrift, Datum, Telefon-Nr., eventuell Mobil-Nr., E-Mail-Adresse, Matrikel-Nr., Unterschrift) auf Zulassung zur Promotion an den Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Ressort Forschung und Lehre
  • Ein persönlich unterschriebener Lebenslauf (entsprechend der letzten Seite der Dissertationsschrift) – bitte neben dem Familiennamen auch alle Vornamen angeben.
  • Eine Eidesstattliche Erklärung (Pdf , 80,9 KB) darüber, dass die Bewerberin/der Bewerber die vorgelegte Dissertation selbständig angefertigt, alle von ihr /ihm benutzten Veröffentlichungen, ungedruckten Materialien, sonstigen Hilfsmittel und andere Unterstützung exakt angegeben sowie Textstellen, die sie/er wörtlich, annähernd wörtlich oder inhaltlich aus gedruckten oder ungedruckten Arbeiten übernommen hat, als solche gekennzeichnet und mit den erforderlichen bibliographischen Angaben nachgewiesen hat; etc.
  • Eine formlose Erklärung (Pdf , 77,0 KB) über evtl. gegen die Bewerberin/den Bewerber laufende Strafverfahren. Zum Zeitpunkt des jeweiligen Promotionstermins höchstens 3 Monate alte Erklärung (Fehlanzeige ist erforderlich)
  • Das Zeugnis über das bestandene Staatsexamen der Ärztlichen Prüfung oder über die bestandene Zahnärztliche Prüfung in amtlich beglaubigter Fotokopie.
  • Bei verheirateten Bewerbern oder Bewerberinnen mit geändertem Namen eine Kopie der Heiratsurkunde oder sonstiger Dokumente. Gleiches gilt bei Namensänderung.
  • Ein von der zuständigen Polizeibehörde ausgestelltes, zum Zeitpunkt des jeweiligen Promotionstermins höchstens 3 Monate altes Führungszeugnis (Belegart:«für Behörde») -muss direkt von der Behörde an Ressort Forschung und Lehre gesendet werden.
  • Die von einer Sparkasse oder Bank bestätigte Quittung über die eingezahlte Promotionsgebühr in Höhe von 142,00 Euro; die Promotionsgebühr ist einzuzahlen an:

   Empfänger:         Universitätsmedizin Mainz
                 bei:         Sparkasse Mainz
   ´           BLZ:        550 501 20 (BIC: MALADE51MNZ)
      Konto-Nr.:       75 (IBAN: DE83 550 501 20 000 000 0075) 

 

Als Verwendungszweck (ist unbedingt anzugeben): «57900 / 9724780 / Promotion / Name / Vorname -bitte unbedingt auch Namen und Vorname angeben-

 

 

Bitte beachten Sie, dass evtl. fehlende Unterlagen nach bestandenem Zweitem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung oder Zahnärztlicher Prüfung vollständig nachgereicht werden müssen. Es ist sonst nicht gewährleistet, dass die Zulassung zum Wissenschaftlichen Kolloquium erfolgen kann.

 

 

 

 

 

 

Zurücknahme des Promotionsantrages

Die Bewerberin oder der Bewerber kann den gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 gestellten Promotionsantrag bis zum Eintreffen eines Gutachtens ohne Angabe von Gründen zurücknehmen.

 

Wird der Promotionsantrag zu einem späteren Zeitpunkt zurück genommen, gilt das Promotionsverfahren als erfolglos beendet.

 

 

Versicherungsschutz

Gemäß der Unfallkasse Rheinland-Pfalz als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung greift hier § 3 Abs. 1 Nr. 2 SGB VII in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Nr. 7 der Satzung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, wonach Personen, die als Studierende einschließlich Diplomanden und Doktoranden staatlicher oder privater Hochschulen, für die die Unfallkasse Rheinland-Pfalz zuständig ist, während ihres Aufenthaltes auf einer Stätte dieser Hochschulen oder an derer mit ihnen wissenschaftlich zusammenarbeitender Einrichtungen, ohne immatrikuliert zu sein, sich auf der Unternehmensstätte im Auftrag oder mit Zustimmung des Unternehmers aufhalten, während ihres Aufenthaltes auf der Betriebsstätte gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert sind, soweit sie nicht schon nach anderen Vorschriften der Versicherung unterliegen.

 

Halten sich nicht-immatrikulierte Promovierende mithin mit Zustimmung der Universitätsmedizin auf dem Gelände der Universitätsmedizin auf, greift die gesetzliche Unfallversicherung.

 

Es muss jedoch beachtet werden, dass sich die Unfallkasse Rheinland-Pfalz die Prüfung ihres Eintretens für jeden Einzelfall vorbehält, d.h. sollte sich ein Unfall ereignen, würde die Unfallkasse Rheinland-Pfalz das Vorliegen eines Versicherungsfalls prüfen.

Zuständige Stelle und Kontakte

Das Promotionsbüro ist zuständig für

 

  • Information und Beratung rund um das Thema Promotion an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Information und Beratung von Betreuerinnen und Betreuern von Doktoranden
  • Hilfestellung beim Ausfüllen der Formulare in Jogustine und Auskunft zu den Unterlagen, die im Laufe des Promotionsverfahrens abgegeben werden müssen
  • Umsetzung der Promotionsordnung
  • Formale Abwicklung des Promotionsverfahrens im Auftrag des Ausschusses für wissenschaftliche Nachwuchsförderung
  • Zulassung zur Promotion im Auftrag des Ausschusses für wissenschaftliche Nachwuchsförderung

 

 

   Frau Maria Andjelic               
   Ressort Forschung und Lehre        
   Gebäude 907 1. OG             
   Tel:  06131 17-9903                        
   Fax: 06131 17-9669                                
    Email                                          

 

 

Sprechzeiten sind montags, dienstags und donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung