Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie zu unserem aktuellen Newsletter.

 

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Universitätsmedizin Mainz besucht. Dabei informierte sie sich über die Erfahrungen, die beruflich Qualifizierte im Medizinstudium gemacht haben. Aktuell studieren etwa 15 Prozent der Mainzer Medizinstudierenden auf der Grundlage einer beruflichen Qualifikation.

 

Des Weiteren gratuliere ich Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel, der zum Vorsitzenden des Vorstands der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz gewählt wurde und Univ.-Prof. Dr. Christian Behl, der vom Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in das Kuratorium der Deutschen Alzheimer Stiftung berufen wurde.

 

Zusammen mit sechs Partnern hat sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz erfolgreich um eine EU-Förderung im Rahmen des EU-Pilot-Programms „Europäische Hochschulallianzen“ beworben und darf sich nun „Europäische Universität“ nennen. Das neue Netzwerk trägt den Namen FORTHEM Alliance. Entscheidend wichtig ist, dass dieses zukunftsweisende Vorhaben nicht eine Angelegenheit der Hochschulleitungen bleibt, sondern wir alle dies gemeinsam und vielfältig gestalten. Ihre Anregungen und Ideen sind gefragt. Deshalb gibt es die Möglichkeit, sich auf einer Veranstaltung (Pdf , 87,4 KB) am 18. September 2019 zu informieren.

 

Im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 konnten sich Anfang August 2019 drei Projektanträge für Verbundvorhaben mit Mainzer Beteiligung durchsetzen. Gefördert werden Projektanträge unter Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. Peter Galle (I. Medizinische Klinik und Poliklinik), Univ.-Prof. Dr. Susanne Singer (IMBEI) und Prof. Dr. Markus Möhler und PD Dr. Thomas Kindler (UCT). Die Universitätsmedizin erhält insgesamt rund 950.000 Euro.

 

Die Aufrufe zur Bewerbung beim European Research Council (ERC) liegen vor: Starting Grants (Frist für die Einreichung der Bewerbungen: 16. Oktober 2019), Synergy Grants (Frist bis zum 5. November 2019).  Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite der Nationalen Kontaktstelle ERC. Bei Interesse an einer Antragsstellung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die  Abteilung Forschung. Diese unterstützt Sie gerne im Antragsprozess.

 

Bereits seit einiger Zeit bietet die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) eine Plattform für Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships an, mit denen potenzielle Gasteinrichtungen ihr Interesse bekunden können, Fellows aufzunehmen. Nun hat sie ihren Service um die Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Networks (ITNs) erweitert, um so den deutschen Einrichtungen die Möglichkeit zu bieten, Partner für eine Antragstellung zu finden. Hierzu hat die KoWi eine neue Website aufgelegt, auf der für Interessenten an Individual Fellowships und Innovative Training Networks jeweils ein „Template“ („Expression of Interest, EoI“) ausgefüllt werden kann. Auch hier unterstützt Sie die  Abteilung Forschung gern.

 

Die EU Kommission bereitet das nächste Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont Europa (2021 – 2027) mit einem geplanten Budget von 100 Mrd. Euro in einem intensiven Dialog aller Beteiligten vor. In diesem Zusammenhang führt sie eine öffentliche Umfrage zu den dringendsten Herausforderungen für EU finanzierte Forschung und Innovation durch. Alle Interessent_innen sind eingeladen, sich bis zum 8. September 2019 zu beteiligen. Weiterführende Informationen finden Sie hier sowie die Umfrage hier. Die Ergebnisse werden nach September 2019 verfügbar sein.

 

Weiterhin hat die EU-Kommission angekündigt, in den kommenden Wochen einen Aufruf zur Rekrutierung neuer Mitglieder für die aktuell 24 bestehenden Europäischen Referenznetzwerke (ERN) zu veröffentlichen. ERN sind virtuelle Netze von Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen in ganz Europa. Sie arbeiten zusammen, um komplexe oder seltene Krankheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen zu heilen, die hochspezialisierte Behandlungen sowie eine hohe Konzentration an Fachkenntnissen und Ressourcen erfordern. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der EU-Kommission. Ich werde Sie in den kommenden Newslettern informieren, sobald eine Bewerbung möglich ist.

 

Die Gutenberg-Akademie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) fördert exzellente Nachwuchswissenschaftler_innen und junge Künstler_innen als Juniormitglieder der Akademie. Neben der finanziellen Unterstützung wissenschaftlicher Aktivitäten werden Mentoring-Beziehungen zu Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb der Universität aufgebaut. Nominierungen können ausschließlich durch die Betreuer_innen vorgenommen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Das Mentoring-Programm MeMentUM für qualifizierte Nachwuchswissenschaftler_innen der Universitätsmedizin Mainz startet in die 13. Runde. Das Programm besteht aus drei Bausteinen und dient der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Bitte sprechen Sie gezielt junge Nachwuchswissenschaftler_innen in Ihrem Umfeld an und machen Sie sie auf das Programm aufmerksam. Bewerbungsschluss ist der 28. Oktober 2019. Nähere Informationen finden Sie auf der Website und auf dem Plakat (Pdf , 519,2 KB).

 

Ab dem 1. Oktober 2019 wird das Einreichen von Antragsunterlagen bei der Ethik-Kommission der Landesärztekammer nur noch über das neue Online-Portal möglich sein. Dadurch ist ein schneller und sicherer Austausch von Dokumenten gewährleistet. Wenn Sie in den letzten zwei Jahren schon Anträge eingereicht haben, hat Ihnen die Ethik-Kommission bereits ein Nutzerkonto eingerichtet. Bitte setzen Sie sich in dem Fall mit der Geschäftsstelle der Ethik-Kommission in Verbindung, um einen kurzen Datenabgleich vorzunehmen. Nähere Informationen und den Link zum Online-Portal entnehmen Sie bitte der Homepage der Ethik-Kommission.

 

Die DFG hat ihre Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und die Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten grundlegend überarbeitet. Die Leitlinien finden Sie hier.

 

Abschließend möchte ich mitteilen, dass die Johannes Gutenberg-Universität-Mainz die Lizenz für die Wiley Online Library (WOL) erworben hat. Damit ist der Zugang zur Bibliothek und dem Archiv gewährleistet. Außerdem können Autor_innen mit einer Open Access-Option publizieren. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

 

Bitte beachten Sie die Förderinformationen sowie die Informationen zu Stellenausschreibungen, Personalia und Veranstaltungen.

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan