Newsletter März 2016

Foto Prof. Förstermann

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

mit dem aktuell vorliegenden Newsletter möchte ich Sie über folgende Themen informieren:

 

 

Ich freue mich, dass Frau Univ.-Prof. M. Blettner, Direktorin des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, dem von Bundesgesundheitsminister Gröhe etablierten Expertenbeirat des Innovationsausschusses angehört. Der Expertenbeirat unterstützt den Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses bei dessen Durchführung der Förderung aus dem Innovationsfonds, der im Rahmen des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes zu sehen ist. Neue Versorgungsformen und die Versorgungsforschung sollen mit jährlich 300 Mio Euro von 2016 bis 2019 gefördert werden. Die Mitglieder des Expertenausschusses, dessen Vorsitzender Univ.-Prof. Dr. H. Pfaff wurde, welcher bereits einen Vortrag zu diesem Thema an der Universitätsmedizin Mainz hielt, zeichnen sich allesamt u. a. durch hervorragende Kenntnisse der Strukturen und besonderen Versorgungsmodellen in der GKV, durch vertiefte Kenntnisse deren Versorgungspraxis sowie der Versorgungsforschung aus. Letztere ist definiert als die wissenschaftliche Untersuchung der Versorgung des Einzelnen und der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen unter Altersbedingungen. Die bezieht sich auf die Wirklichkeit der medizinischen Versorgung. Grundlagenforschung und klinische Forschung erfahren hingegen keine Förderung, da keine Entlastung der staatlichen Forschungsförderung angestrebt ist.

 

Zum 1. März 2016 wird Herr Univ.-Prof. Dr. Marc A. Brockmann die Leitung der Neuroradiologie übernehmen. Die medizinische Betriebseinheit firmiert zukünftig als Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie.
Ich möchte an dieser Stelle ganz besonders Frau Prof. Dr. W. Müller-Forell danken. Sie hat über viele Jahre maßgeblich die Neuroradiologie in der UM Mainz mit geprägt und sich ganz besonders auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs gewidmet. Auch ihr Einsatz in der akademischen Selbstverwaltung und ihr Eintreten in der Gleichstellung von Mann und Frau verdient Respekt und Anerkennung.


Herr Univ.-Prof. Dr. B. Briseno tritt zum 31. März 2016 in den wohlverdienten Ruhestand. Sein langjähriger Einsatz und das Wohl der zahnmedizinischen Patientinnen und Patienten, aber auch sein Wirken in Forschung und Lehre war eindrucksvoll und vorbildlich.


Zum Beginn des Jahres wurden turnusmäßig die studentischen Vertreter des Fachbereichsrates gewählt. Ich begrüße als neues Mitglied Herrn K. Sagheb und beglückwünsche die Herren M. Higer, N. Hoormann und M. Selbach zu ihrer Wiederwahl.

 



Gerne weise ich Sie erneut darauf hin, dass das Vertragsmanagement im Ressort Forschung und Lehre auf seiner Internetseite unter http://intern.unimedizin-mainz.de/bcd/ kontinuierlich evaluierte und aktualisierte Musterverträge mit verschiedenen Regelungsgehalten für Sie bereit stellt. Bitte verwenden Sie für Ihre Vertragsentwürfe ausschließlich diese aktuellen Musterverträge.

 

 

Aus gegebenem Anlass möchte ich Sie ebenso erneut auf den Vorstandsbeschluss vom 23. Januar 2012 bezüglich der Einreichung von Gruppenförderinstrumenten aufmerksam machen. Dieser besagt, dass dem Wissenschaftlichen Vorstand sämtliche Forschungsanträge rechtzeitig zur Kenntnis vorzulegen sind. Ich bitte Sie daher, mir Anträge, die rechtlich durch mich unterschrieben werden müssen, in Zukunft mindestens 14 Tage beziehungsweise einen Monat (bei finanziellen Implikationen) vor Einreichungsfrist zur Verfügung zu stellen. Eine solche Vorlaufzeit ist erforderlich, da in Einzelfällen der Vorstand einzubinden ist.
Auch für alle anderen meine Unterschrift erfordernden Dokumente bitte ich Sie, diese mindestens eine Woche zuvor im Ressort Forschung und Lehre einzureichen.

 


Das Skills Lab der Universitätsmedizin Mainz hat im vergangenen Jahr nicht nur an einem Tag der offenen Tür seine Pforten für Interessierte geöffnet, sondern mit dem Spektrum-Preis Ende 2015 auch eine weitere Auszeichnung für sein Engagement in der außercurricularen Lehre erhalten. Mit dem vom Verein zur Förderung der Medizinischen Ausbildung in Rheinland-Pfalz e.V. vergebenen Preis wurde die Konzeption und Erstellung von innovativen Le(h)r(n)-Videos zu den beliebtesten Skills Lab Kursen ausgezeichnet. Hierzu gratuliere ich den beteiligten Studierenden, die das Selbstlernzentrum mit ihrem großen Engagement maßgeblich tragen und weiterentwickeln, sehr herzlich und darf weiterhin viel Erfolg und Freude bei der Arbeit im Skills Lab wünschen.
Das studentisch betriebene und vom Ressort Forschung und Lehre finanzierte Lehr- und Trainingszentrum ermöglicht es Studierenden seit der Gründung im Jahr 2003, durch selbstständiges Üben an Simulatoren und Modellen sowie Teilnahme an Kursen außercurricular praktische Fähigkeiten zu erwerben und zu vertiefen. Neben den sogenannten „peer-to-peer-Kursen“ werden ebenfalls Kurse angeboten, die ehrenamtlich von Dozentinnen und Dozenten der Universitätsmedizin gehalten werden. Zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung dieses Angebots wird regelmäßig weitere Unterstützung gesucht. Interessierte Ärztinnen und Ärzte, die sich ehrenamtlich im Skills Lab einbringen möchten, können sich jederzeit gerne an das studentische Organisationsteam des Skills Lab wenden (E-Mail:  skills-lab@uni-mainz.de).

 

 

Mit freundlichen Grüßen,
Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan