Visual Universitätsmedizin Mainz

SFB 1080 Molekulare und zelluläre Mechanismen neuraler Homöostase

Der Sonderforschungsbereich 1080 "Molekulare und zelluläre Mechanismen neuraler Homöostase" beschäftigt sich mit der Frage, wie die Balance zwischen Erregung und Hemmung von Nervenzellen während der Entwicklung eines Organismus sowie unter physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen gehalten, durch das neurale Netzwerk kontrolliert und nach Störungen neu eingestellt wird. Zur Untersuchung der Selbstregulation des Gehirns wurde ein translationaler Ansatz gewählt, der eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und medizinisch relevanten Fragestellungen schlagen soll. Grundlegende Erkenntnisse, die in unterschiedlichen Zellkultur- und Tiermodellen (dabei reicht die Palette vom Fadenwurm bis zum Nagetier) gewonnen werden, sollen zu einem besseren Verständnis der mittels hochauflösender bildgebender Verfahren gewonnenen Patientendaten beitragen und letztlich zur Entwicklung neuer Therapien zur Behandlung neuraler Störungen führen.
An diesem Sonderforschungsbereich sind neben Arbeitsgruppen der Universitätsmedizin Mainz und des Instituts für Molekulare Biologie gGMbH Mainz verschiedene Forschungseinrichtungen der Goethe-Universität Frankfurt (Koordinatorin Univ.-Prof. Dr. A. Acker-Palmer) und der Frankfurter Max Planck Institute für Biophysik sowie für Hirnforschung beteiligt.

Laufzeit:
seit Januar 2013

Kontakt:
 Univ.-Prof. Dr. H. Luhmann (Ko-Koordinator)
Institut für Physiologie
Tel.: 06131 39-26070
Homepage

SFB 1066 Nanodimensionale polymere Therapeutika für die Tumortherapie

Der neue Sonderforschungsbereich 1066 "Nanodimensionale polymere Therapeutika für die Tumortherapie" widmet sich seit Oktober 2013 der Entwicklung einer nanopartikelbasierten Tumortherapie gegen das Melanom als immunogenen Modelltumor. Den neuen SFB charakterisiert dabei insbesondere seine Interdisziplinarität: Chemiker befassen sich sowohl mit der synthetischen Machbarkeit als auch mit den Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der Trägermaterialien, während Immunologen und Biomediziner Konzepte zur optimalen Einsetzung solcher Träger entwickeln – im Sinne einer Kombinationstherapie zur Aktivierung des Immunsystems gegen den Tumor.
An der Entwicklung einer Tumorimmuntherapie, die besonders geeignet ist, auch minimale Resterkrankungen, etwa versteckte Metastasen, dauerhaft zu eliminieren, sind die Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) beteiligt.

Laufzeit:
seit Oktober 2013

Kontakt:
Koordinator Johannes Gutenberg Universität Mainz:
 Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zentel 
Institut für Organische Chemie
Tel.: 06131 39-20361 


Ko-Koordinator Universitätsmedizin:
 Univ.-Prof. Dr. Stephan Grabbe
Hautklinik und Poliklinik
Tel.: 06131 17-2910

Homepage

SFB 1193 Neurobiologie der Resilienz gegenüber stressinduzierter psychischer Dysfunktion: Mechanismen verstehen und Prävention fördern

Der SFB 1193 "Neurobiologie der Resilienz gegenüber stressinduzierter psychischer Dysfunktion: Mechanismen verstehen und Prävention fördern" beschäftigt sich mit den neurobiologischen Grundlagen der psychischen Widerstandsfähigkeit und den Möglichkeiten, diese zu fördern.

Laufzeit:
seit Juli 2016

Kontakt:
 Univ.-Prof. Dr. B. Lutz (Koordinator)
Institut für Physiologische Chemie
Tel.: 06131 39-25912

 

 

Ansprechpartnerin

Frau Dr. A. Clement
 forschung.um@uni-mainz.de
Tel.: 06131 17-9948