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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie zu unserem aktuellen Newsletter.

 

Zunächst freue ich mich mitzuteilen, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich Transregio (SFB TR) 156 „Die Haut als Sensor und Initiator von lokalen und systemischen Immunreaktionen“ für weitere vier Jahre fördern wird. In der zweiten Förderperiode fließen rund 11,4 Millionen Euro in den seit 2015 bestehenden SFB. In dem Forschungsprojekt erforschen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und den Universitäten Heidelberg (Sprecherschaft) und Tübingen sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gemeinsam die Rolle der Haut bei der Abwehr von Krankheitserregern.

 

Das Deutsche Resilienz Zentrum (DRZ) wird in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern entschieden. Damit würdigt die GWK die Leistungen des DRZ in der Resilienzforschung und deren gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Die Umsetzung von Ergebnissen der Resilienzforschung in die klinische Praxis und in die Gesellschaft trägt unmittelbar zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei.

 

Ich möchte Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel gratulieren. Er wurde vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, erneut in den Ausschuss für Arbeitsmedizin berufen und bei der konstituierenden Sitzung wiederum zum Vorsitzenden gewählt. Der Ausschuss berät das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu allen Fragen der arbeitsmedizinischen Vorsorge sowie zu sonstigen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes.

 

Die Förderinitiative "Experiment!" der Volkswagen Stiftung fördert ein Forschungsvorhaben zum Thema Mobbing mit 120.000 Euro. Das Forschungsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Dr. Michael Schmeißer widmet sich den gesundheitlichen Folgen von Mobbing und potentiellen Präventivstrategien auf neuronaler Ebene. Das zentrale Ziel besteht darin, mögliche Negativfolgen für das Gehirn wie Angst oder Depression zu vermeiden.

 

Weiterhin gratuliere ich Dr. Ana Nanette Tibubos, die eine dreijährige Forschungsförderung über rund 550.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhält. Sie analysiert weltweite Daten zu den Zusammenhängen von Migration und psychischer Gesundheit. Die Ergebnisse sollen helfen, effektive Präventionsarbeit zu leisten und effiziente Therapiemaßnahmen für immigrierte Menschen anbieten zu können.

 

Aufgrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen an die Durchführung von klinischen Prüfungen wurde im Ressort Forschung und Lehre die Position einer Sponsorbeauftragten für klinische Prüfungen unter Sponsorschaft der UM etabliert und mit  Frau Dr. Michaela Riedl kompetent besetzt. Da die Universitätsmedizin Mainz eine Mitverantwortung für den korrekten Ablauf entsprechender Forschungsprojekte trägt, möchte ich darum bitten, Inspektionen der Studienzentren umgehend an die Sponsorbeauftragte zu melden, so dass wir über das Verfahren informiert sind und uns — soweit erforderlich und möglich — in die Inspektionsvorbereitungen einbringen können. Des Weiteren wurde ein neues Forschungsregister (FoR.UM) aufgesetzt, in welches alle klinische Studien, die ein Ethikvotum benötigen und zu denen ein Vertrag geschlossen wird, eingetragen werden sollen.  Hierzu wurden vor Kurzem die Direktorinnen und Direktoren gebeten, alle Studienzentren in ihrem Verantwortungsbereich zu benennen und Mitarbeiter für die Pflege der Studien im FoR.UM zu autorisieren. Bei Fragen zum FoR.UM können Sie sich gerne an Frau Dr. Michaela Riedl oder Frau Dr. Yvonne Scheller (Site Management Organisation, IZKS) wenden.

 

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass nun besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit geboten wird, Doktorandinnen und Doktoranden zur Promotion zu führen. Der Ausschuss für wissenschaftliche Nachwuchsförderung kann auf Vorschlag der Direktorinnen und Direktoren das Recht auf die Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden auf besonders qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen. Konkret können somit PrincipaI Investigator in einem ausgewiesenen Exzellenzprogramm (z.B. Emmy-Noether, Sofia Kovalevskaya, ERC) auch als Betreuer tätig sein.

 

Im Frühjahr 2019 traten 168 Mainzer Studierende zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung an, von denen 97% das Examen erfolgreich absolvierten. Damit liegt die Mainzer Erfolgsquote auf dem gleichen Niveau wie der Prüfungserfolg im Bundesdurchschnitt von 97,1%. Den erfolgreichen Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmern wünsche ich nun einen spannenden und lehrreichen letzten Ausbildungsabschnitt im Praktischen Jahr.

 

Gerne möchte ich auf mehrere Veranstaltungen zum aktuellen Rahmenprogramm von  Horizont 2020 hinweisen, die in Mainz stattfinden. Den Anfang macht die Universitätsmedizin am 5. Juni mit der Vorstellung der kommenden Ausschreibungen im Bereich "Gesundheit". Es folgen eine Veranstaltung zu den Fördermöglichkeiten des European Research Council (ERC) am 24. Juni und zu den Marie-Sklodowska-Curie-Individual Fellowships am 17. Juli. Diese beiden Veranstaltungen werden von der JGU ausgerichtet. Weiterführende Informationen sowie die Anmeldung finden Sie im Bereich Veranstaltungen des Newsletters.

 

Ein integraler Bestandteil des zukünftigen Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa werden sogenannte Missionen sein. Sie adressieren ausgewählte globale Herausforderungen unserer Gesellschaft und haben einen inspirierenden, ambitionierten Charakter. Es wird fünf Missionen geben, eine davon im Bereich Krebs. Die Europäische Kommission hat dazu einen Aufruf gestartet, um Expertinnen und Experten für die „Mission Boards“ zu werben. Diese sollen die Kommission zu den Missionen des neuen Forschungsrahmenprogramms beraten und sich aus hochrangigen, unabhängigen Expertinnen und Experten zusammensetzen. Nähere Information und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Eine Registrierung ist bis zum 11. Juni 2019 möglich. Sollten Sie sich als Experte registrieren, würde sich die   Abteilung Forschung über eine kurze Nachricht darüber freuen.

 

Abschließend möchte ich auf ein Video zum MIRACUM Symposium hinweisen, das im März an der Universitätsmedizin stattfand. Das Video finden Sie hier.

 

Bitte beachten Sie die Förderinformationen sowie die Informationen zu Stellenausschreibungen, Personalia und Veranstaltungen.

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan