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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie zu unserem aktuellen Newsletter.

 

Zunächst möchte ich Univ.-Prof. Dr. Ugur Sahin zum Deutschen Krebspreis 2019 gratulieren. Professor Sahin erhält den Preis – eine der angesehensten Auszeichnungen in der Krebsmedizin in Deutschland – in der Kategorie Transferforschung. Damit werden seine wegweisenden Arbeiten zu individualisierten Krebsimmuntherapien gewürdigt, insbesondere die Entwicklung und klinische Erprobung von mRNA-basierten Impfstoffen, die auf das Mutationsprofil eines Krebspatienten zugeschnitten sind. Mit innovativen Konzepten und Technologien gelingt es Professor Sahin und seinem Team, die spezifischen Merkmale eines individuellen Krebses zu identifizieren und für maßgeschneiderte Immuntherapien zugänglich zu machen. Professor Sahin hat an der Universitätsmedizin eine Professur für Translationale Onkologie und Immunologie inne und ist stellvertretender Leiter des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz), Mitgründer des Spitzenforschungsinstituts TRON sowie der privaten Arzneimittel-entwickelnden Biotechnologieunternehmen Ganymed Pharmaceuticals und BioNTech.

 

Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie und Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel hat herausgefunden, dass Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund zwei Jahre verringert. Weltweit sterben laut der Studie jährlich etwa 120 von 100.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von verschmutzter Luft, in Europa sogar 133 und damit mehr als im globalen Durchschnitt. In mindestens der Hälfte der Fälle sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache. Schlechte, insbesondere mit Feinstaub belastete Luft führt zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stellt offenbar ein größeres Gesundheitsrisiko dar als bislang angenommen.

 

Die Cell Biology Unit der Universitätsmedizin, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam, ist als Leica Reference Center ausgewählt worden. Damit kann die Einrichtung alle Möglichkeiten nutzen, welche die hochmoderne Lichtmikroskopie bietet und von Neuentwicklungen profitieren.

 

Die Europäische Kommission sucht regelmäßig neue Gutachterinnen und Gutachter für ihre Peer-Review-Verfahren in Horizont 2020. Für eine eigene Antragstellung kann diese Gutachter-Erfahrung sehr hilfreich sein, um die Anforderungen des Programms besser zu verstehen und sich dieses Wissen zunutze zu machen. Gutachter werden für verschiedenste Calls passend zu ihrer Expertise ausgewählt, um Projektanträge und Projekte zu evaluieren, die für eine Förderung infrage kommen. Registrieren können sich Interessenten im Funding and Tenders Portal über den Link "Register as Expert". Teilnahmebedingungen sind ein hoher Grad an Expertise sowie mindestens ein Hochschulabschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Forschung  forschung.um@uni-mainz.de.

 

In einem Pilotprojekt fördert die Universitätsbibliothek im Rahmen des Open Access-Publikationsfonds der JGU und der Universitätsmedizin das Publizieren von Open Access Büchern. Im Rahmen des Projektes werden die Book Processing Charges (BPC) bis zu einer Höhe von 6.000 Euro erstattet. Die Pilotphase der Förderung dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019. Nähere Informationen zum Pilotprojekt sowie zu den Förderbedingungen finden Sie auf der Webseite der Universitätsbibliothek. In diesem Zusammenhang möchte ich auch gerne noch einmal an die Sonderkonditionen auch für Mitarbeiter der Universitätsmedizin bei den verschiedenen Verlagen erinnern. Informationen zu den Verlagen und der Vorgehensweise im Einzelnen finden Sie ebenfalls auf der Webseite der UB.

 

Weiterhin möchte ich daran erinnern, dass bis zum 30. April der Import aller Publikationen für 2018 in das WissenschaftsmanagementSystem (WiMS) seitens der Einrichtungen abgeschlossen sein muss. Geteilte Erst- bzw. Seniorautorenschaften und Corresponding Authors, die nicht an erster oder letzter Stelle einer Publikation stehen, sind ebenfalls bis zum 30. April zu melden. Hierfür senden Sie bitte eine Kopie der Publikation per Hauspost an die Abteilung Forschung oder einen Scan an  forschung.um@uni-mainz.de. Der Vorstand hat ein neues Konzept für den Jahresbericht beschlossen. Dafür wird es in WiMS eine neue Maske geben, in welche die Beiträge einzutragen sind. Sie werden zeitnah über die veränderten Eingabeformalitäten informiert werden.

 

Vor wenigen Tagen ist Herr Univ.-Prof Dr. Bernhard Morsches verstorben. Mehr als 30 Jahre hat er sich maßgeblich in die dermatologische Forschung eingebracht und hier sichtbar gewirkt. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1998 engagierte er sich auch in der akademischen Selbstverwaltung, beispielsweise im Fachbereichsrat.

 

Bitte beachten Sie die Förderinformationen sowie die Informationen zu Stellenausschreibungen, Personalia und Veranstaltungen.

 

Zum Abschluss möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein schönes Osterfest zu wünschen.

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan