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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ende September hat die DFG die Ergebnisse der ersten Runde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bekannt gegeben. Von den 195 eingereichten Antragsskizzen dürfen nun 88 einen Vollantrag stellen; rund 40 Prozent von ihnen knüpfen an erfolgreiche Cluster der vergangenen Exzellenz-Runde an. Leider konnten sich die beiden eingereichten Skizzen von Wissenschaftlern der Universitätsmedizin nicht durchsetzen. Dennoch bedanke ich mich herzlichst für ihren Einsatz und ihre dafür aufgebrachte Mühe. Auch bundesweit erscheint die Biomedizin mit 18 von 88 Skizzen, die zum Vollantrag aufgefordert wurden, eher unterrepräsentiert.

Erfreulich ist die Bewilligung einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe für Dr. Michael Kühn (III. Medizinische Klinik und Poliklinik) zum Thema „Epigenetische Kontrolle leukämogener Genexpression durch Menin und MLL1-Komplexpartner-Proteine“. Rund 1,2 Millionen Euro werden für die ersten 3 Jahre von der DFG zur Verfügung gestellt, nach positiver Evaluation noch einmal rund 760.000 Euro für weitere 2 Jahre.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass zum 30. September 2017 diesen Jahres Herr Univ.-Prof. Dr. Bernd d'Hoedt (Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie) und Herr Univ.-Prof. Dr. Joachim Kraft (Direktor des Instituts für Zahnärztliche Werkstoffkunde und Technologie) in den Ruhestand getreten sind. Für ihr langjähriges, erfolgreiches Wirken möchte ich mich hiermit bei beiden herzlich bedanken.

Der Ruhestand dieser und der bevorstehende weiterer Direktorinnen und Direktoren der Zahnmedizin wurde zum Anlass genommen, die Strukturen der Zahnmedizin durch eine externe Expertenkommission begutachten zu lassen. Die Zusammenführung von bisher sechs auf nun vier medizinische Betriebseinheiten (MBE) wurde von dieser empfohlen. Somit wurden zum 01. Oktober 2017 die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - Plastische Operationen und die Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie zu einer neuen MBE, der Klinik- und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - Plastische Operationen, verschmolzen. Auch die Poliklinik für Prothetik und das Institut für Zahnärztliche Werkstoffkunde und Technologie wurden zu einer neuen MBE, der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, fusioniert.

Zum 30. September 2017 ist Frau Univ.-Prof. Dr. Esther von Stebut-Borschitz aus der Universitätsmedizin ausgeschieden. Die Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) steht nun unter der neuen Leitung von PD Dr. med. Julia Weinmann-Menke. Für das Engagement von Frau von Stebut-Borschitz möchte ich mich hiermit recht herzlich bedanken.

Den Jahresbericht 2016 des DFG-Vertrauensdozentens, noch verfasst von Herr Univ.-Prof. Dr. Bernd Kaina, finden Sie  hier (Pdf , 838,4 KB)  (838 KB) abgelegt. Ihm können Sie allgemeine Informationen und Statistiken für das vergangene Jahr zur Forschungsförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft entnehmen. Für seine Arbeit bedanke ich mich recht herzlich bei Herrn Kaina. Aktuell führt das Amt des DFG-Vertrauensdozentens Herr Univ.-Prof. Dr. Wilfried Roth (Direktor des Instituts für Pathologie) aus. Er steht allen Wissenschaftlern der JGU in Fragen rund um die DFG unterstützend zur Seite.

Gerne möchte ich Sie auf die Ausschreibungen des Gutenberg Research Award 2018 sowie des GFK-Fellowships „Zielgerade“ aufmerksam machen. Der Gutenberg Research Award ist ein mit 10.000 Euro dotierter Preis des Gutenberg Forschungskollegs. Das GFK-Fellowship „Zielgerade“ ermöglicht eine Lehrbefreiung, um den Abschluss eines großen Publikations- oder Forschungsprojektes zu ermöglichen. Alle wichtigen Informationen können Sie der  Ausschreibung (Pdf , 58,9 KB)  (59 KB) entnehmen.

Nominierungsvorschläge für beide Ausschreibungen können bis zum 15. November an den  Wissenschaftlichen Vorstand gerichtet werden.

Am 09. und 10. Oktober 2017 haben sich die Technologietransferbeauftragten der medizinischen Fakultäten an der UM Mainz getroffen. Themen waren unter anderem die Einrichtung eines gemeinsamen, medizinischen Gründungsbüros und die Initiierung eines regionalen Inkubators für die Rhein-Main-Region.

In diesem Zusammenhang freue ich mich berichten zu können, dass das Start-up LIME medical (eine Ausgründung der Universitätsmedizin) mit dem Neumacher Gründerpreis 2017 der Wirtschaftswoche in Berlin ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit dem leitenden Handchirurgen der UM, Dr. Eric Hanke, arbeitet LIME medical an einem neuartigen Fingertherapiegerät zur Nachbehandlung von Unfallverletzungen und zur Wiedererlangung der Handfunktion nach Schlaganfällen.

Über die große Ehre, die mir mit der Verleihung des Ariëns Awards für Pharmakologie zuteil wurde, freue ich mich sehr und möchte mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen, die mich all die Jahre tatkräftig unterstützt haben, herzlich bedanken. Mein besonderer Dank gilt hier den Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Pharmakologie.

Bitte beachten Sie die Förderinformationen für etablierte Wissenschaftler, Postdoktoranden und Doktoranden sowie die Informationen zu Stellenausschreibungen, Personalia und Veranstaltungen.

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan