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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Boehringer Ingelheim Stiftung die Initiative zum Aufbau des Deutschen Resilienz Zentrums Mainz (DRZ) durch die Universitätsmedizin fördert. Dafür stellt die Stiftung Strukturmittel in Höhe von 6 Mio. € für drei Jahre zur Verfügung. Das DRZ, unter der Sprecherschaft von Univ.-Prof. Beat Lutz und Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, will Resilienz durch neurowissenschaftliche und humanpsychologische Forschung verstehen und einen Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten Forschung zu einer gesundheitsorientierten Forschung, also der Erforschung von Faktoren und Mechanismen, die zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen, vorantreiben.

 

Erfreulicherweise wird die Mainzer Expertise auf dem Forschungsfeld Immunologie nun auch räumlich gebündelt. Das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention (PKZI) wurde Anfang April mit einer großen Festveranstaltung eröffnet. Entstanden ist ein Forschungsneubau für die rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI). Mein besonderer Dank gilt dem Land Rheinland-Pfalz und dem Bund für die Entscheidung, mit dem PKZI die traditionsreiche immunologische Forschung in Mainz nachhaltig zu fördern. Meinem Amtsvorgänger, Univ.-Prof. Reinhard Urban und dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Univ.-Prof. Guido Adler möchte ich ebenfalls für ihren nachhaltigen und im Ergebnis erfolgreichen Einsatz herzlich danken. Der hochmoderne Forschungsbau des PKZI ist ein starker Impuls für die Universitätsmedizin. Es sind mit dem PKZI beste Voraussetzungen geschaffen, um am Standort Mainz eine Forschungsstruktur zu etablieren, die auf die Umsetzung der Ergebnisse der immunologischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung abzielt.

 

Die Universitätsmedizin Mainz besitzt nunmehr das erste von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) zertifizierte Epilepsiezentrum in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Dem in der Klinik und Poliklinik für Neurologie angesiedelten Zentrum werden eine hochqualifizierte Versorgungsstruktur für Epilepsiepatienten sowie die Einhaltung klar definierter Qualitätsstandards bescheinigt. Hervorzuheben ist die positive Bewertung der interprofessionellen und interdisziplinären Zusammenarbeit.

 

 

Des Weiteren möchte ich Sie im Bereich Studium und Lehre auf den beschlossenen „Masterplan Medizinstudium 2020“ hinweisen, der die Weiterentwicklung des Medizinstudiums in den nächsten Jahren maßgeblich prägen wird. Mit diesem Beschluss ist ein wichtiger Schritt zum modernen Medizinstudium gelungen. Die im Masterplan verankerten Maßnahmen zielen insbesondere darauf ab, die Kompetenzorientierung in der Ausbildung zu erhöhen, die Ausbildung und Prüfungen praxisnah zu gestalten, die Allgemeinmedizin in der Ausbildung zu stärken und die Zulassung zum Studium anzupassen. Weitere Informationen zum „Masterplan Medizinstudium 2020“ sind hier abrufbar.

 

Das Abschneiden der Mainzer Studierenden im schriftlichen Teil des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung gibt im Frühjahr 2017 großen Anlass zur Freude. So absolvierten 95,8 % der Mainzer Teilnehmerinnen und Teilnehmer den schriftlichen Teil der Prüfung erfolgreich (Frühjahr 2016: 89,7 %) und erzielten damit bei diesem Frühjahrstermin die bundesweit beste Erfolgsquote. Die differenzierte Betrachtung der Ergebnisse in den Teilgruppen Referenz- und Nichtreferenzgruppe verdeutlicht das Ausmaß der im Vergleich zu den Vorjahren erzielten Verbesserung: Da die Erfolgsquote der Mainzer Referenzgruppe konstant sehr gut ausfällt, weist insbesondere die Erfolgsquote der Nichtreferenzgruppe einen erheblichen Anstieg auf und liegt bei 91,7 % (Frühjahr 2016: 79,1 %). In diesem Kontext gilt mein Dank allen an der Lehre beteiligten Personen, die mit ihrem engagierten und unermüdlichen Einsatz für die Lehre zu diesen Erfolgen beitragen.

 

Am 09./10. September 2017 wird auf dem Gutenbergplatz der 16. Mainzer Wissenschaftsmarkt stattfinden. Unter dem diesjährigen Motto: „MENSCH UND UMWELT“ ist es das Ziel der Veranstaltung, herausragende Wissenschaft zu präsentieren und die „Faszination Wissenschaft“ interaktiv zu vermitteln. 

Die Beteiligung unterschiedlichster Bereiche und Kooperationen ist erwünscht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Telefon 17-7428, E-Mail:  barbara.reinke@unimedizin-mainz.de

 

Herr Univ.-Prof. Dr. Harald Binder (IMBEI) hat den Ruf auf die W3-Professur für Medizinische Biometrie und Statistik in Freiburg angenommen und den Dienst am 01. Mai 2017 angetreten. Für den Einsatz in Forschung und Lehre als auch in der akademischen Selbstverwaltung danke ich herzlichst. 

 

Ich möchte daran erinnern, dass seit Anfang 2017 Neueinstellungen von Mitarbeitern/innen nur noch online über das e-Recruiting-System der Personalabteilung beantragt werden. Dafür benötigen Sie (i.d.R. der Antragsteller, der/die Einrichtungsleiter/in, das Sekretariat) einen Zugangscode. Wir empfehlen, diesen Zugangscode zu beantragen bevor Sie eine konkrete Personalmaßnahme planen. Den entsprechenden  Benutzerantrag (Pdf , 119.1 KB)  (119 KB) sowie weitere Informationen zum eRecruiting finden Sie im Intranet. Anträge zur Vertragsverlängerung werden von der Personalabteilung wie bisher in Papierform entgegengenommen.

 

Herzlichst
Ihr
Ulrich Förstermann
Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan


Überblick

 

- Boehringer Ingelheim Stiftung fördert DRZ

- PKZI eröffnet

- Erstes zertifiziertes Epilepsiezentrum in Rheinland-Pfalz und Saarland 

- Masterplan Medizinstudium 2020 beschlossen

- Bundesweit beste Erfolgsquote der Mainzer Studierenden

- 16. Wissenschaftsmarkt am 9./10. September 2017

- Beantragung von Neueinstellungen über e-Recruiting-System