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GK 2015: Life Sciences, Life Writing: Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen biomedizinischer Erklärung und lebensweltlicher Erfahrung

Das vom Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und dem Forschungs- und Lehrbereich Amerikanistik mit Schwerpunkt in der Life Writing-Forschung gemeinsam getragene Graduiertenkolleg ermöglicht im Rahmen eines strukturierten Forschungs- und Ausbildungsprogramm Doktorandinnen und Doktoranden die Bearbeitung von Fragestellungen, die die technologisch assistierte Reproduktion oder das intensivmedizinisch begleitete Sterben betreffen. Interessierten Bewerbern aus den Naturwissenschaften, der Medizin und den Geistes- und Kulturwissenschaften winkt die Entwicklung gemeinsamer methodischer Zugänge zu menschlichen Grenzerfahrungen an den Schnittstellen von Medizin, Individuum und Gesellschaft. Im Spannungsfeld zwischen biomedizinischen Erklärungen und lebensweltlichen Dimensionen werden die Doktorantinnen und Doktoranten Grenzerfahrungen des menschlichen Lebens erforschen. Das intensivmedizinisch begleitete Sterben ist eine dieser zu erforschenden Grenzerfahrungen.
Das ab 2014 operierende Graduiertenkolleg zielt darauf ab dem klinischen Bereich komplementäre Sichtweisen zu den lebensweltlichen Dimensionen des Handelns zu schaffen und den Geistes- und Kulturwissenschaften im Sinne einer stärkeren Handlungsorientierung Zugänge zu faktisch gegebenen Praktiken in Forschung und Versorgung zu eröffnen. Durch die von der DFG unterstützte Kooperation eröffnet sich für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs eine alternative Sichtweise auf den Menschen.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Laufzeit:
ab 2014

 

Kontakt:
 Prof. Dr. Norbert W. Paul
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Tel.: 06131 17-9545

Univ.-Prof. Dr. Mita Banerjee
(FB 05 Amerikanistik)