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Förderung durch Universität Mainz

  

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet diverse Förderprogramme an. Im Vordergrund stehen dabei die Drittmittelförderung, die Open Access-Förderung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Förderung von Wissenschaftlerinnen, die Förderung der Internationalität und die Förderung der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Detaillierte Informationen zu einzelnen Förderprogrammen finden Sie im Folgenden:

 

Stufe I Förderung

Mit Beginn des neuen Jahres ist für Angestellte der Universitätsmedizin wieder eine Antragstellung im Rahmen der Inneruniversitären Forschungsförderung möglich. Für 2019 stehen insgesamt 0,6 Mio € zur Verfügung. Die Universitätsmedizin  möchte mit diesem Programm die Erfolgschancen für zukünftige Drittmittelprojekte erhöhen und beschränkt es deshalb ausschließlich auf die Förderlinie „Anschub von Drittmittelprojekten“. Eine Zwischen- oder Auslauffinanzierung anderer Projekte ist nicht möglich. Bitte nutzen Sie für die Einreichung Ihres Antrages folgendes  Formular (Word , 29,8 KB)  (30 KB). Trotz des englischsprachigen Formulars ist eine Antragstellung sowohl in deutscher als auch englischer Sprache möglich. Anträge von W2(C3)- sowie W3(C4)-Professoren/Professorinnen werden nicht  entgegen genommen, da aufgrund der deutlichen Überzeichnung des Programmes ausschließlich förderwürdige Anträge von Nachwuchswissenschaftler/innen bewilligt werden sollen.

Beachten Sie bitte die Abgabetermine für Anträge mit einem Antragsvolumen von über 15.000 € (bis maximal 40.000 €):

Montag, 14. Januar 2019, 16:00
Montag, 17. Juni 2019, 16:00

Anträge mit einer Antragssumme unter 15.000 € können jederzeit eingereicht werden.

Weitere Hinweise:

1) Antragsteller/innen müssen promoviert und bei der Universitätsmedizin Mainz angestellt sein.

2) Das Verhältnis zwischen beantragter interner Anschubfinanzierung und geplanter externer Förderung sollte mindestens 1:5 betragen.

3) Reisekosten, Stipendien, Bewirtungs- oder Repräsentationskosten können über diese Förderung nicht abgerechnet werden.

4) Bitte reichen Sie Ihren Ergebnisbericht für eventuell vorangegangene interne Förderungen ( Vorlage Ergebnisbericht (Word , 21,4 KB)  (21 KB))  vor erneuter Antragstellung per E-Mail an das Funktionspostfach  iffum@uni-mainz.de ein.  Ein Ergebnisbericht wird jedoch spätestens 6 Monate nach Ablauf einer Förderung erwartet.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gern an  Fr. Dr. Clement wenden (Tel. 17-9948).

  

Stufe II- und III-Förderung

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Profilbildung in der Forschung ist die Stufe II- und III-Förderung etabliert worden. Diese unterstützt interdisziplinäre Forschungscluster, welche seit langem wie auch zukünfig auf hohem internationalen Niveau Forschung betreiben.

Open Access-Förderung

Auch beim Publizieren in Open Access-Zeitschriften kann es – ebenso wie bei der Veröffentlichung in traditionellen Zeitschriften – im Einreichungs- und Qualitätssicherungsprozess (z.B. Peer Review) zu Kosten in Form von Open Access-Artikelbearbeitungsgebühren kommen. Diese Kosten sind in vielen Fällen von den AutorInnen zu tragen.
 
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Universitätsmedizin der JGU gehören zu den Forschungseinrichtungen, die die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Open Access-Zeitschriften mit einem Publikationsfond fördern. Aus diesem können Artikelbearbeitungsgebühren finanziert werden.

Achtung: Für 2018 sind an der Unimedizin Mainz nur noch Mittel für Nachwuchswissenschaftler vorhanden!

Allgemeine Informationen zur Open Access-Förderung können Sie diesem Link entnehmen. Unter folgenden Links finden Sie Informationen zur Kostenerstattung innerhalb des Publikationsfonds sowie zu den Förderkriterien. Bitte beachten Sie die Informationen zu den Sonderkonditionen sowie das gesonderte Vorgehen für Veröffentlichungen beim Verlag Frontiers.

Bitte beachten Sie auch das neue  Formular Open Access-Förderung (Pdf , 126,3 KB)  (126 KB) ab April 2018 sowie die angepassten Förderbedingungen. Bitte berücksichtigen Sie ebenso, dass die Förderhöchstsumme bei 2.000€ brutto / 1.680,67€ netto liegt (Rechnungssumme). Viele Verlagen wissen, dass die Förderung von Open Access-Artikel oft an eine Höchstgrenze gebunden ist. Sprechen Sie mit Ihrem Verlag, es kann sich lohnen.

Weiterhin möchten wir Sie gerne auf die Problematik des sogenannten Predatory Open Access hinweisen. Sogenannte Predatory-Journals sind pseudowissenschaftliche Zeitschriften, die die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen gegen Gebühr anbieten, aber keinen Qualitätssicherungsprozess, z.B. in Form eines Peer-Review Verfahrens, bieten. Eine Veröffentlichung in einem Predatory-Journal oder die Mitgliedschaft im Editorial Board eines solchen Journals kann negative Auswirkungen auf Ihre wissenschaftliche Karriere haben. Die Universitätsbibliothek Mainz hat hierzu einen hilfreichen Leitfaden erstellt.

 

 

Förderung von Open Access-Publikationen aus BMBF-Projekten:

Aus dem Post-Grant-Fund fördert das BMBF Open Access-Publikationsausgaben für Veröffentlichungen, die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind mit bis zu 2400€ (auch anteilig).

 

 

Förderung von Wissenschaftlerinnen

Erklärtes Ziel der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die Erhöhung des Anteils von Habilitandinnen und Hochschullehrerinnen. So unterstützt die Stabsstelle Forschung und Technologietransfer Maßnahmen wie den Bonus für Vertretungsprofessuren durch Frauen oder eine adäquate Vertretung für Professorinnen während Mutterschutz und Elternzeit. Auch stehen interne Finanzmittel für eine Kinderbetreuung bei Dienstreisen oder die Teilnahme von Wissenschaftlerinnen an Coaching- und Mentoringmaßnahmen zur Verfügung.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie hier.

Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung

Die Sibylle-Kalkhof-Rose-Stiftung wurde 2006 von der privaten Stifterin Sibylle Kalkhof-Rose und einem weiteren Stifter, der anonym bleiben möchte, als unselbstständige Stiftung unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung gegründet. Stiftungszweck ist die Unterstützung exzellenter Nachwuchswissenschaftler/innen durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. Die Stiftung kooperiert eng mit der Gutenberg-Akademie für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die Teil des Konzepts zur strukturierten Doktorandenausbildung an der Johannes Gutenberg-Universität ist. Die Gutenberg-Akademie bietet den 25 besten Doktorandinnen und Doktoranden der Universität quer durch alle Disziplinen eine besondere Förderung.
Informationen zu den Förderbedingungen finden sie hier.

Susanne Marie Sofie Haufen-Stiftung

Zielsetzung der Susanne Marie Sofie Haufen-Stiftung der Johannes Gutenberg-Universität ist die finanzielle Unterstützung von Studierenden im Fach Medizin und Epidemiologie. Antragsberechtig sind Studierende am Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die gute Studienergebnisse aufweisen und bei denen es sich um finanziell schwache Studenten handelt.
Weitere Informationen finden Sie hier.