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PhD

Im Juli 2004 haben die Fachbereiche Medizin und Biologie ein neues gemeinsames, internationales Doktorandenprogramm gegründet. Dieses Programm aus dem Bereich "Immuntherapie" wird erstmals am Standort Mainz nur in englischer Sprache durchgeführt, um internationale Spitzen-Nachwuchswissenschaftler zu gewinnen. Das Programm schließt mit der Vergabe des international anerkannten Titels "PhD" statt des bisherigen "Dr. rer. nat." ab. Es wird von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 1,6 Millionen Euro für Sach- und Personalkosten (Stipendien) unterstützt. Darüber hinaus beteiligt sich der Fachbereich Medizin nochmals mit rund 700000 Euro. Das Ausbildungsprogramm richtet sich sowohl an Naturwissenschaftler mit Diplomabschluss als auch an Mediziner.

Im Rahmen des Programmes beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der Entwicklung neuer Immun-Therapieformen für Krebs und chronische Entzündungsprozesse. Dadurch weist das Programm eine enge Verbindung zu den infektiologisch und immunologisch orientierten Sonderforschungsbereichen der Universitätsmedizin auf. Beteiligt sind Arbeitsgruppen der medizinischen Kliniken (I. Medizinische Klinik und Poliklinik, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hautklinik und Poliklinik), der klinischen Institute (Molekulare Medizin), der klinisch-theoretischen Institute (Immunologie, Virologie, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene) sowie aus dem Fachbereich Biologie (Institute für Molekulare Biophysik und Zoologie).

Mit dem neuen Programm haben wir ein fachbereichsübergreifendes Ausbildungsprogramm etabliert, bei dem die Stipendiaten durch Projektarbeit, intensive Betreuung, Kurse und Ausbildungsseminare an die klinische Forschung herangeführt werden. Unser Ziel ist es, exzellente Nachwuchswissenschaftler für einen befristeten Zeitraum auszubilden und sie im Rahmen des Universitätsmedizin-Schwerpunkts 'Immunologie' an die Klinische Immunologie und die Arbeit der Sonderforschungsprogramme heranzuführen. Es ist zu erwarten, das die Forschungsergebnisse des Programms langfristig zu einer  verbesserten Therapie von Allergien sowie von Infektions- und Tumorerkrankungen beitragen werden.

Es werden keine neuen Doktorandinnen und Doktoranden mehr in das Programm aufgenommen.

Die PhD-Ordnung können Sie  hier (Pdf , 180.1 KB)  (180 KB) herunterladen.